
Eine lebhafte Aussprache schloss sich an die Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusion“ an. Dabei beklagte eine Lehrerin, dass das Schulamt dem Besuch eines behinderten Kind in der Grundschule nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt hätte.
Lebenshilfe-Geschäftsführer Berthold Kellner warnte vor dem Erfolgsdruck, den die Grundschulen ausgesetzt seien. „Auslese und Förderung sind dort wichtig, dies setzt sich an den weiterführenden Schulen fort“. Stadträtin Luitgard Müller sah im Mitterteicher Förderzentrum und deren Schule ein „Paradies für die Kinder“. Dort werde viel Wert auf die Entfaltung der Persönlichkeit und Selbstständigkeit gelegt. In einer Regelschule hätten es diese Kinder bedeutend schwerer.
Franz Malzer, stellvertretender Vorsitzender der Lebenshilfe befürchtet, dass die behinderten Kinder an einer Regelschule ausgegrenzt werden könnten. Weiter sprach er die mangelnde Förderung von schwerstbehinderten Kindern an einer Regelschule an. Alle Diskussionsteilnehmer betonten die Wichtigkeit der „Inklusion“, doch die Umsetzung in der Realität sehe oftmals schwierig aus.
Text und Foto: Josef Rosner
Früherer Landtagspräsident Alois Glück berichtet bei Jubiläum „20 Jahre Lebenshilfe“ von eigenen Erfahrungen
„Die Lebenshilfe ist eine der starken Bewegungen der zurückliegenden Jahrzehnte“, hob der
frühere Landtagspräsident Alois Glück in seinem Vortrag am Freitag im Saal der Raiffeisenbank hervor.
Glück wusste wovon er erzählt, er ist Vater eines behinderten Kindes.
Der frühere Landtagspräsident und langjährige CSU -Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag betonte: „Rückblickend ist es kaum vorstellbar, wie wenig wir Anfang der 60-er Jahre von behinderten Menschen wussten“. Die ganze Gesellschaft hätte auf diesem Gebiet wertvolle Fortschritte gemacht.
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„Inklusion wendet sich gegen jede Art von Ausgrenzung, alle sind gleichwertig.“ So beschrieb Moderatorin Ursula Schulz den Begriff bei der Podiumsdiskussion zum Lebenshilfe-Jubiläum im Saal der Raiffeisenbank. „Inklusion“ betrachteten die Gesprächsteilnehmer als Chance für Menschen mit Behinderung.
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Ihr Herz für Behinderte zeigte wieder einmal mehr die Falkenberger Zoigl-Musik: Anfang Oktober gastierten die Musikanten um Wolfgang Üblacker im Café „LebensArt“ der Lebenshilfe des Landkreises Tirschenreuth. Die Truppe, die sich über die Grenzen Bayerns und Deutschland hinaus sich einen Namen gemacht haben, brachten viele Fans mit.
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Das Kulturcafe LebensART hat sich inzwischen als Rahmen für musikalische Veranstaltungen bewährt und etabliert.
Nach dem Auftritt der Falkenberger Zoiglmusik gab´s am Samstag Rock`n`Roll: Garant für gute Musik war die Band “Al Capone and the Prohibition-Band”, die das Publikum zu begeistern wusste. Das Quartett bot seinem Publikum eine tolle Show: Von gefühlvollen Beatles-Balladen, Musik von Jefferson Airplane, den Doors bis zu Rock´n´Roll-Klassikern von Elvis Presley wurde eine große Bandbreite angeboten.
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