Förderzentrum

Anschrift: Förderzentrum der Lebenshilfe Tirschenreuth
Waldsassener Straße 9 , 95666 Mitterteich
E-Mail: foerderzentrumlh-tir.

Leitung: Ulrich Sommer,
E-Mail: ulrich.sommerlh-tir.
Anne Geiger (Stellvertr. Leiterin),
E-Mail: anne.geigerlh-tir.
Tel: 09633 – 92 31 98 – 660
Schülerzahlen: 89 SchülerInnen (Schuljahr 2010/11)

In unserem Förderzentrum in Mitterteich finden alle Kinder und Jugendliche ihren Erfahrungs- und Lebensraum, denen Lebensgestaltung und Lebensbewältigung erschwert sind. Solche Erschwernisse können sich z.B. zeigen in Einschränkungen bei der Wahrnehmung oder bei körperlichen Aktivitäten, in begrenzten Möglichkeiten sich mitzuteilen, Gefühle zu erleben und zu äußern oder in Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltagshandelns.
Jedes Mädchen, jeder Junge hat ihr bzw. sein individuelles Entwicklungs- und Lerntempo. Wir können unsere Ziele natürlich um so besser erreichen und um so speziellere Unter- richtsmethoden anwenden, je präziser die Eingangsdiagnose sagt, welche Förderung be- sonders wichtig und vielversprechend ist. Deswegen legen wir großen Wert darauf, alle diagnostischen Informationen zusammeln und für unsere schulische Arbeit auszuwerten.

Aktuelle Projekte

  • Schülerfirma – Cateringservice
    Der Cateringservice bietet seine Dienste für private Feste und offizielle Anlässe an.
    Ziel ist die Berufsvorbereitung und eine Integration in die Arbeitswelt.
    Das Cateringteam wird von SchülerInnen der Werkstufe und Mitarbeiterinnen unter Leitung von Frau Burger gebildet.
  • Comenius von 2004-2007
    Im Comeniusprojekt bestand eine europäische Schulpartnerschaft mit Lecce (Italien) und Plesna (CZ), welche mit Mitteln der Europäischen Union gefördert wurde. Erstes Projekt im Rahmen dieser Schulpartnerschaft war das gegenseitige Kennenlernen der regionalen Fest. Motto: Unsere Feste- Euere Feste; Im Schuljahr 2005/2006 lag der Themenschwerpunkt bei alten regionalen Handwerksberufen: “Altes Handwerk- Tradition- Brauchtum”
  • Naturprojekte
    In Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Waldsassen und der Ökologischen Bildungsstätte Hohenberg lernen die SchülerInnen die Natur kennen

Wie ist die Schule gegliedert?

Kinder und Jugendliche können in dem Förderzentrum, Schwerpunkt geistige Behinderung, ihre neunjährige Schulpflicht ableisten, die sich in eine jeweils drei Jahre dauernde Unter-, Mittel- und Oberstufe gliedert. Die sich anschließende dreijährige Werkstufe entspricht der Berufsschule. Auch schon vor der Schulzeit bieten wir Kindern die Möglichkeit, sich in unserer Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) auf die Schulzeit vorzubereiten. An das Förderzentrum ist eine Heilpädagogische Tagesstätte angegliedert.

Was leistet unsere Schule?

Natürlich will die Schule eine optimale Integration von jungen Menschen in die Gesellschaft erreichen. Diesem Ziel dienen verschiedene Bildungsschwerpunkte, denen sich die Lehrkräfte im Unterrichtsalltag besonders verpflichtet fühlen:

So wollen wir grundlegende Lebensfertigkeiten vermitteln,

  • etwa die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen,
  • die Beziehungen zu Mitmenschen zu gestalten oder
  • sich in vielen Alltagssituationen angemessen verhalten oder vertändigen zu können.

Ferner wollen wir, dass sich bei den jungen Menchen Lebenszutrauen entwickelt, wobei wir dem Gefühl des Angenommenseins und Dazugehörens größte Aufmerksamkeit schenken. Überdies helfen wir den jungen Menschen bei der Lebensorientierung und der Bildung von Lebenshaltungen. Zuwendung, Achtung und Vertrauen sind die Grundlagen unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit. Dass wir uns am Leistungsvermögen jedes Einzelnen orientieren, ist eine Selbstverständlichkeit. Ein stark alltagsbezogener Unterricht will Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln, aber auch die im Alltag notwendigen Fertigkeiten einüben und das Denken und das Sprechen schulen.

Um alle Möglichkeiten der Integration in die Gesellschaft auszuschöpfen, nutzen wir viele Kontakte zu anderen Schulen und Einrichtungen und ermöglichen den Kindern und Jugendlichen bei vielen Gelegenheiten die Teilnahme am öffentlichen Leben. Die bisher schon gute Zusammenarbeit z.B. mit Klassen der Grund- und Hauptschule wollen wir fortsetzen und nach Möglichkeit verstärken.